Mobile Dekontaminationsanlage MDA

Mit Hilfe der Mobilen Dekontaminationsanlage sollen technisch hochwertige
Geräte vor Ort dekontaminiert werden, damit sie ihrer Zweckbestimmung entsprechend
im Kontrollbereich wieder eingesetzt werden können. Dabei kann es sich um
technische Geräte der KHG oder des Betreibers handeln.

Um einen schnellen Einsatz nach einem Störfall in einer kerntechnischen Anlage
zu gewährleisten, ist ein autarker Betrieb vorgesehen.

Die Mobile Dekontaminationsanlage besteht aus 2 Containern. Im Dekont-Container wird das
gesamte Dekontaminationsverfahren durchgeführt. Die kontaminierten Geräte werden in 200 l-Fässern angeliefert.
Diese werden an ein im Containerboden befindliches Doppeldeckelsystem angedockt und
die Geräte aus dem Fass in die Boxenstraße zur Dekontamination (Hochdruckreinigen, Ultraschallbad,
chem. Behandlung) eingeschleust. Die Boxenstraße besteht aus 4 Einzelboxen.
Nach dem radiologischen Ausmessen wird das Gerät über eine mit Dichtdeckel versehene Öffnung ausgeschleust.
Alternativ ist das Einschleusen größerer Komponenten über eine Behelfstür möglich.

Die Medienversorgung und das Sammeln von verbrauchten Dekontflüssigkeiten sind in dem Ver- und Entsorgungscontainer
untergebracht. Auch die Abluft beider Container wird hier gefiltert und kontrolliert an die Umgebung abgegeben.

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